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Das Stück
aufgeführt 2003 und 2005
Mit dem Westfälischen Frieden von 1648 fiel neben Bremen auch das Bistum Verden an das Königreich Schweden. Während in der kleinen, durch eine Mauer zweigeteilten Stadt am Allerlauf die Kaufleute der Norderstadt eifrig eine große Festivität zum Gründungsjubiläum ihres Krameramtes vorbereiten, sinnen die vornehmen süderstädtischen Ratsherren darüber nach, auf welche Weise sie ihren Nachbarn die Freude am Leben vergällen können.
Wie es nun der geschichtliche Zufall will, lebt just zu diesem Zeitpunkt ein Romeo und Julia vergleichbares Liebespaar in den mittelalterlichen Stadtteilen, das unter der manifestierten Zweiteilung leiden muss und gegen die Bretter in den Köpfen und die Mauern in den Herzen seine Zuneigung setzt. Zum Wohle der Stadt - und zum Glück für Gabriel Reinkings humorvoll-augenzwinkernde Geschichtsparabel - übernimmt es eine ganz besondere Frau, die Geschicke der streitsüchtigen Allerstädter in friedliche Bahnen zu lenken: Die berühmte schwedische Königin Christine.
Die bemerkenswerte Monarchin wandelt mit weiblicher Intelligenz das sich anbahnende Drama in eine Komödie der Liebe und vereint nicht nur die unglücklichen Liebenden, sondern auch Norder- und Süderstadt zu einem einigen Verden....



