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Wer bei den Domfestspielen zum
agierenden Bühnenpersonal gehört, muss vor jeder Aufführung geduldig an sich herumfummeln lassen. ...
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Während Johanna von den Feuerknechten am Pfahl über dem Scheiterhaufen festgebunden wird, droht dem in heißer Liebe zu ihr entbrannten Roderich ein beinahe noch schlimmeres Schicksal. ...
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Im Schatten des Doms sind wieder „Liebesleid und Mauerstreit“ ausgebrochen. Weil die vierten Domfestspiele just im 400. Jahr seit Gründung des Verdener Krameramtes stattfinden, kommen die (heutigen) Kaufleute auch hier und da in der
opulenten Geschichtsparabel vor. Die wiederum zeigen sich kompatibel und sorgten so auch am Sonnabend für ein munteres historisches Treiben in der Fußgängerzone....
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„Liebesleid und Mauerstreit“ sind in Verden noch längst nicht ausgestanden. Im Gegenteil, es geht wieder richtig los damit. Bei den vierten Domfestspielen (5. bis 21. August) ist eine Neuinszenierung des Erfolgsstücks zu erleben, das 2003 an zwölf lauen Sommerabenden rund 11000 Besucher begeisterte. Nicht nur Romeo und Julia in Verona, auch Roderich und Johanna in Verden sind als problembeladenes Liebespaar, das zunächst partout nicht zueinander kommen kann, ein Publikumsmagnet. Das bewies bereits die riesige Resonanz auf die Festspiele vor zwei Jahren,...
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Kabale und Liebe vor der prächtig illuminierten Domkulisse heute Abend zum letzten Mal. Fast 9000 Besucher haben das aufwändige Open-Air-Theater seit dem 5. August verfolgt. Damit sind die Veranstalter hochzufrieden. Wer auf überdachter Tribüne die Schlussvorstellung verfolgt, dürfte sich mitunter fragen: Was ist denn heute mit den „Domis“ los? Sitzen bei denen die Texte nicht? Was treiben die da auf offener (dreiteiliger) Bühne?...

Das wohl größte Kompliment kam am Premierenabend von Christian Weber. Der Bremer Bürgerschaftspräsident bekundete nämlich Neid. So etwas wie die Festspiele in der benachbarten Kleinstadt müsste doch eigentlich auch in der weitaus größeren Hansestadt hinzubekommen sein, sinnierte Weber. ...
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Festspiel vor 51 Jahren: Schon
1954 gab es ein Drama vor dem Dom. Das vorwiegend in Versform verfasste Stück aus der Feder des Dompredigers Dr. Hans Mühle war ein gottesfürchtiges Spektakel und „ein Parforceritt durch die Verdener Geschichte“, wie Dr. Björn Emigholz recherchiert hat....
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Ohne großzügige Gönner ginge gar nichts. Sponsering und Mäzenatentum sind unerlässlich, um eine so aufwändige
Gemeinschaftsleistung wie die Domfestspiele finanziell zu bewältigen. Zahlreiche Firmen aus Verden und der Region unterstützen das gar spannende Spectaculum....











